Wie es aussieht wird ja das Schlachtmesser schon gewetzt.
Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Genau, dazu kommt auch noch, insbesondere mit Fokus auf den ÖPNV, dass diejenigen die betroffen sind in der Tendenz auch eher zu dem Teil der Bevölkerung gehören der selbst nicht unbedingt bessere Möglichkeiten hat. Wer wenig verdient arbeitet meist eher in Jobs, die kein Homeoffice ermöglichen, gleichzeitig tut ein Taxi besonders weh. Auf Alte Menschen die zu Ihren Arztterminen müssen trifft ähnliches häufig zu.T Hancke hat geschrieben: ↑25. Februar 2025 21:26Das grundsätzliche Problem ist ist ja beim Öffentlichen Dienst die hohe Betroffenheit von unbeteiligten.
(...)
Beim Streik im öffentlichen Dienst sind aber unmittelbar viele Menschen in ihrem täglichen Leben eingeschränkt, während die Arbeitgeber eher wenig darunter leiden.
Zeigt natürlich gleichzeitig auch die Relevanz dieser Jobs. Ist nur blöde, das es besonders die trifft, die sowieso schon benachteiligt sind.
Ich persönlich bin immer noch der Meinung, die Gewerkschaften sollten sich auch für die Rechte von Kunden/Fahrgästen etc. einsetzen - wenn der Streik dadurch dem Verkehrsbetrieb mehr weh tut (beispielsweise durch verpflichtende Entschädigungen für Abonnements/Dauerkarten - irritiert mich sowieso, das es da in Deutschland keine Regelung für gibt), gibt es mehr Druck und damit für alle eine schnellere Lösung. Das dies nicht passiert zeigt für mich, das es da auch viel um Profilierung geht.
Streik bei der BSAG 2026
Es ist mal wieder soweit. Montag wird mal wieder gestreikt. Voraussichtliche Außentemperatur -6 Grad.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... n-100.html
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Viele Grüße
Jens Stein
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Arne Schmidt
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Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Schön. Hauptsache, es wird mal wieder gestreikt! Den Fahrgästen ist das gerade vor dem Hintergrund des Schneedisasters von neulich kaum noch zu vermitteln. Auch wenn die Angestellten da selbst nichts für können. Für den Fahrgast ist es langsam unerträglich. Und dann noch bei den voraussichtlichen Wetterbedingungen.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Hauptsache, es wird mal wieder rumgenörgelt?Arne Schmidt hat geschrieben: ↑30. Januar 2026 13:13Schön. Hauptsache, es wird mal wieder gestreikt!
Wie Du ja auch schreibst, liegt der Grund für das Schneechaos nicht bei den Angestellten.
Und soll man denen jetzt schreiben: "Liebe Angestellte, witterungsbedingt müssen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen leider entfallen" oder "Ihr Streikrecht verzögert sich um unbestimmte Zeit, bitte warten Sie, bis das Wetter wieder besser ist"?
Das wird sicherlich die Motivation ungemein erhöhen, auch bei Schnee und Eis wenigstens etwas Betrieb zu ermöglichen.
Ich habe durchaus Verständnis für einen Streiktag - auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie ich dann Montag zum Bahnhof komme. Dafür konnte ich beim Schneechaos drinnen bleiben - gleicht sich nun wieder aus.
Viele Grüße
Björn
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Arne Schmidt
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Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Anscheinend fährst du nicht täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sonst würdest du ganz anders urteilen. Im Moment kommt einfach zu viel Negatives zusammen, so dass es wirklich unerträglich wird.
Meine Frau hat ausgerechnet am Montag einen OP-Termim im Krankenhaus und muss nun wohl zu Fuß vom Bahnhof zum Krankenhaus laufen. Klar, man könnte auch ein Taxi oder das Auto nehmen...
Statt einer Vorankündigung mit 3 Tagen wäre hier der Fairness halber eine Woche Vorlauf das Mindeste gewesen. Sagt einer, der in über 30 Jahren Berufsleben gerade mal einen Tag gestreikt hat. An mir liegt der Niedergang Deutschlands jedenfalls nicht.
Darüber hinaus hat es schon Verhandlungen gegeben, da muss man nicht gleich mit Streik kommen. Hat alles mit Feingefühl und öffentlicher Wahrnehmung zu tun.
Meine Frau hat ausgerechnet am Montag einen OP-Termim im Krankenhaus und muss nun wohl zu Fuß vom Bahnhof zum Krankenhaus laufen. Klar, man könnte auch ein Taxi oder das Auto nehmen...
Statt einer Vorankündigung mit 3 Tagen wäre hier der Fairness halber eine Woche Vorlauf das Mindeste gewesen. Sagt einer, der in über 30 Jahren Berufsleben gerade mal einen Tag gestreikt hat. An mir liegt der Niedergang Deutschlands jedenfalls nicht.
Darüber hinaus hat es schon Verhandlungen gegeben, da muss man nicht gleich mit Streik kommen. Hat alles mit Feingefühl und öffentlicher Wahrnehmung zu tun.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Ich empfinde es als fürchterlich, wie hier das Recht der Mitarbeiter auf Streik mit Füßen getreten wird. Eigennutz steht hier wohl bei den Meisten an vorderster Stelle.
Schämt Euch.
Schämt Euch.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Wer ist "Euch"? Hm.
Arne Schmidt, ich fahre täglich mit den Öffis und werde am Montag zu Fuß zur Arbeit gehen (+60 min ungefähr), da ich mich bei den Wegverhältnissen nicht aufs Rad traue.
Ich unterstütze den Streik.
Und nun?
Dass die Ansichten über die Verhandlungswürdigkeit von Angeboten auseinandergehen, liegt in der Natur der Sache.
Wenn es bereits Verhandlungen gegeben hat, kann man m.E. nicht sagen, dass "gleich mit Streik" gekommenen wird.
Und es streikt auch nucht "die BSAG", sondern die Mitarbeitenden, die bei ver.di organisiert sind.
Arne Schmidt, ich fahre täglich mit den Öffis und werde am Montag zu Fuß zur Arbeit gehen (+60 min ungefähr), da ich mich bei den Wegverhältnissen nicht aufs Rad traue.
Ich unterstütze den Streik.
Und nun?
Dass die Ansichten über die Verhandlungswürdigkeit von Angeboten auseinandergehen, liegt in der Natur der Sache.
Wenn es bereits Verhandlungen gegeben hat, kann man m.E. nicht sagen, dass "gleich mit Streik" gekommenen wird.
Und es streikt auch nucht "die BSAG", sondern die Mitarbeitenden, die bei ver.di organisiert sind.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Ich war im Januar tatsächlich ziemlich wenig unterwegs. Fand ich bei dem Wetter ganz angenehm, und habe bei der Wetterlage auch auf größere Ausflüge verzichtet.Arne Schmidt hat geschrieben: ↑31. Januar 2026 11:22Anscheinend fährst du nicht täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sonst würdest du ganz anders urteilen. Im Moment kommt einfach zu viel Negatives zusammen, so dass es wirklich unerträglich wird.
Ansonsten nutze ich den ÖPNV nicht nur in Bremen, sondern auch in anderen Städten - und so ziemlich alles, was bei der BSAG hier kritisiert wird, kommt woanders genau so vor. Letzte Woche habe ich auf einer von mir häufig genutzten Strecke meinen bisherigen Fahrzeitrekord um eine weitere Stunde verlängert...
Mit der BSAG bin ich tatsächlich nicht täglich unterwegs. Und der Streiktag liegt auf dem einzigen Tag, wo ich meine Fahrt nicht verschieben kann. Eine Woche Vorlauf zur Ankündigung hätte auch nicht gereicht - da hatte ich das Sparpreisticket schon gebucht. Am anderen Ende der Fahrt wird auch gestreikt, aber da kann ich zu Fuß gehen.
Am Rande: Mögliche Probleme mit verschneiten Schienen wurden da vor einigen Jahren effektiv verhindert, als man die Wiedereinführung einer Straßenbahn abgelehnt hat - nun quält man sich mit überlasteten Bussen.
Hätte sie den Termin bei einer Woche Vorankündigungszeit verschieben können?Arne Schmidt hat geschrieben: ↑31. Januar 2026 11:22Meine Frau hat ausgerechnet am Montag einen OP-Termim im Krankenhaus und muss nun wohl zu Fuß vom Bahnhof zum Krankenhaus laufen. Klar, man könnte auch ein Taxi oder das Auto nehmen...
Ich habe kein Auto, wüßte aber, bei wem ich mir eins leihen könnte - oder wen ich um Chauffeurservice bitten könnte. Läßt sich alles organisieren, mehrfach erprobt. Und sonst eben das Taxi.
Falls sie zur St.-Jürgen-Str. muß: dort halten auch die 730/740 der WEB, die wohl nicht bestreikt werden.
Das sind auch meine Alternativen für die Fahrt zum Bahnhof.
Und was meinst Du mit "kommt einfach zu viel Negatives zusammen"?
Darf man nicht streiken, wenn es gerade vorher Probleme gegeben hat? Der Streik betrifft ja auch nicht nur Bremen - soll er dann bundesweit abgesagt werden, nur weil bei der BSAG ein paar Weichen eingefroren waren?
Und wann wäre ein passender Tag, an dem nirgends vorher ein Problem aufgetaucht ist?
Von den bereits laufenden Verhandlungen hatte ich noch nichts mitbekommen. Ein Streik dient eben auch dazu, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.
Streik = Niedergang? Von wie vielen Verbesserungen hast Du - ganz ohne zu streiken - profitiert?Arne Schmidt hat geschrieben: ↑31. Januar 2026 11:22Sagt einer, der in über 30 Jahren Berufsleben gerade mal einen Tag gestreikt hat. An mir liegt der Niedergang Deutschlands jedenfalls nicht.
Auch als direkt betroffener habe ich Verständnis für den Streik!
Viele Grüße
Björn
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Arne Schmidt
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Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Wir driften ab, ich lasse das jetzt mal unkommentiert. Und nein, es ist das St. Joseph Stift.
Man hätte auch erst einmal verhalten mit einem Streik an einem Wochenendtag anfangen können, aber holt gleich die "große Keule " raus.
Man hätte auch erst einmal verhalten mit einem Streik an einem Wochenendtag anfangen können, aber holt gleich die "große Keule " raus.
Zuletzt geändert von Arne Schmidt am 31. Januar 2026 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Hier wird einfach nur Kritik an der Entscheidung (nach anscheinend nur einem Verhandlungstag) einen kurzfristigen Streik anzukündigen angebracht und du bezeichnest es als "das Recht der Mitarbeiter auf Streik mit Füßen getreten wird"? Wir leben hier immer noch in einem Land mit freier Meinungsäußerung und nur weil jemand eine Meinung hat, die sich vielleicht gegen die Interessen einer bestimmten Personengruppe wendet, wird hier noch lange kein Recht mit Füßen getreten. Natürlich hat das Personal das Recht im Rahmen des Gesetzes für die eigenen Interessen zu kämpfen, genau so habe ich als Kunde das Recht unzufrieden zu sein.
Ich kann beide Seiten verstehen. Man kann argumentieren, das Verdi sich grundsätzlich für mehr Investitionen und Qualität im ÖPNV einsetzen will ("eine dauerhafte und rechtssichere Finanzierungsgrundlage für den ÖPNV."). Ich sehe aber nicht, wie ein Streik in der derzeitigen Lage Druck auf die Betriebe ausübt und würde mich freuen, wenn mir das mal jemand argumentativ erklärt. Soweit mir bekannt, spart die BSAG am Montag das Gehalt und Verdi bezahlt aus der Streikkasse. Als Besitzer von Dauerkarten oder Monatstickets habe ich keinen Rechtsanspruch auf Entschädigung . Dazu spart sich die BSAG Verschleiß an den Fahrzeugen. Mir erscheint es so, als ob die BSAG keinen großen Verlust hat. Den Hauptschmerz bekommen die Fahrgäste ab.
Wenn Verdi wirklich hinter dem stehen würde, was man fordert, sollte man sich auch für mehr Fahrgastrechte einsetzen, bedeutet für mich Entschädigungen/Teilerstattungen, ggf. auch ein Betrieb ohne Fahrscheinpflicht. Es soll doch der BSAG wehtun und sie anregen, mehr in die Mitarbeiter zu investieren. Wenn man sich die Fahrgäste mit ins Boot holt, hätte man eine viel bessere Verhandlungsposition.
Und wie @VEL oben schreibt - was bringt es denn die Öffentlichkeit über die Verhandlungen aufmerksam zu machen? Tun kann ich ja trotzdem nichts für das Personal, oder etwa doch?
Am Ende ist der Nahverkehr für mich als Kunde ein Produkt, für das bezahle ich, die Leistung wird aber von Jahr zu Jahr schlechter und am Ende evaluiere ich als Kunde dann, ob das Produkt für mich noch attraktiv ist oder nicht. Würde mein Arbeitgeber nicht mein Deutschlandticket bezahlen, hätte ich es mittlerweile gekündigt. Am Ende sind die Gründe egal, wenn der Nahverkehr nicht verlässlich ist, ist man irgendwann gezwungen sich eine andere Lösung zu suchen.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Jedes Jahr ergibt sich die gleiche Diskussion-)
Ohne nun das Streikrecht abschaffen zu wollen oder Mitarbeitenden den Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen, sollte man
gerade bei Berufen , die der Daseinsvorsorge dienen , schon auf Maß und Mitte achten, es würde ja auch keiner auf die Idee kommen ,die Wasserversorgung abzuschalten.
Welche Möglichkeiten es gibt, wurde hie im letzten Jahr schon angeführt, etwa stundenweises Streiken außerhalb der HVZ oder z.B.
Sonntagsfahrplan am Werktag oder bestreiken einzelner Linien, da gibt es viele Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erlangen,
ohne gleich die Mobilität für viele Menschen komplett lahm zu legen.
Ohne nun das Streikrecht abschaffen zu wollen oder Mitarbeitenden den Wunsch nach besseren Arbeitsbedingungen, sollte man
gerade bei Berufen , die der Daseinsvorsorge dienen , schon auf Maß und Mitte achten, es würde ja auch keiner auf die Idee kommen ,die Wasserversorgung abzuschalten.
Welche Möglichkeiten es gibt, wurde hie im letzten Jahr schon angeführt, etwa stundenweises Streiken außerhalb der HVZ oder z.B.
Sonntagsfahrplan am Werktag oder bestreiken einzelner Linien, da gibt es viele Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erlangen,
ohne gleich die Mobilität für viele Menschen komplett lahm zu legen.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Es gab erst eine einzige Verhandlungsrunde. Da kann von einem Streik als letztes Mittel (vgl. verdi-Homepage !) überhaupt keine Rede sein.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Aus meiner Sicht stellt sich das Thema mit dem Totalausfall des Bahn- und Busverkehrs bei der BSAG so dar:
1. Für die Fahrgäste ist es wie immer eine Zumutung: Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann oder gerade Schulferien hat, muss sich eine Alternative suchen.
2. Die Mitarbeiter können im Prinzip nur durch einen Streik ihren Forderungen Nachdruck verleihen, wenn die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auf der Stelle treten.
3. Die Gewerkschaft muss irgendwann zum Streik aufrufen, da sich sonst ihre Mitglieder fragen, warum sie jeden Monat Beiträge zahlen müssen, wenn die Gewerkschaft nichts unternimmt.
Meiner Meinung nach war der Streik allerdings vollkommen überzogen, da es erst einen Verhandlungstag gegeben hat. Nach zwei oder drei ergebnislosen Verhandlungsrunden wäre ein Streik eher angemessen, dann aber erst nur für einige Stunden und nicht gleich für einen ganzen Tag.
Am Besten wäre für mich eine Art Notfahrplan, damit Fahrgäste ohne Auto trotzdem fahren könnten. Diese Fahrten, die dann auch bei einem Streik stattfinden müssten, könnte man im Fahrplan entsprechend kennzeichnen. Hier müsste eigentlich die Politik eingreifen, da die meisten ÖPNV-Betriebe in staatlicher / städtischer Hand sind. Momentan sehe ich da allerdings keine Möglichkeiten, da das Thema in der Politik gar keine Beachtung findet.
1. Für die Fahrgäste ist es wie immer eine Zumutung: Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann oder gerade Schulferien hat, muss sich eine Alternative suchen.
2. Die Mitarbeiter können im Prinzip nur durch einen Streik ihren Forderungen Nachdruck verleihen, wenn die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auf der Stelle treten.
3. Die Gewerkschaft muss irgendwann zum Streik aufrufen, da sich sonst ihre Mitglieder fragen, warum sie jeden Monat Beiträge zahlen müssen, wenn die Gewerkschaft nichts unternimmt.
Meiner Meinung nach war der Streik allerdings vollkommen überzogen, da es erst einen Verhandlungstag gegeben hat. Nach zwei oder drei ergebnislosen Verhandlungsrunden wäre ein Streik eher angemessen, dann aber erst nur für einige Stunden und nicht gleich für einen ganzen Tag.
Am Besten wäre für mich eine Art Notfahrplan, damit Fahrgäste ohne Auto trotzdem fahren könnten. Diese Fahrten, die dann auch bei einem Streik stattfinden müssten, könnte man im Fahrplan entsprechend kennzeichnen. Hier müsste eigentlich die Politik eingreifen, da die meisten ÖPNV-Betriebe in staatlicher / städtischer Hand sind. Momentan sehe ich da allerdings keine Möglichkeiten, da das Thema in der Politik gar keine Beachtung findet.
Re: Streik bei der BSAG - Meine Meinung
Ja, aber was soll die Politik auch machen? Klar könnte man die Aufrechterhaltung eines Notfahrplans verlangen. Aber man kann nicht sicherstellen, dass dieser Notfahrplan auch durchgeführt wird. Niemand kann gezwungen werden auf sein Streikrecht zu verzichten, das ist ein Menschenrecht, das ergibt sich sowohl aus dem Grundgesetz wie auch aus der Europäischen Menschenrechtskonvention. Das einzige was vermutlich sinnvoll und umsetzbar wäre, ist die Verkehrsbetriebe zur anteiligen Erstattung der Fahrpreise, z. B. für Monatskarten, zu verpflichten. Allerdings hilft das jemandem, der am Streiktag zur Arbeit oder zum OP-Termin muss, auch nicht weiter...Tw3120 hat geschrieben: ↑Heute 08:35Am Besten wäre für mich eine Art Notfahrplan, damit Fahrgäste ohne Auto trotzdem fahren könnten. Diese Fahrten, die dann auch bei einem Streik stattfinden müssten, könnte man im Fahrplan entsprechend kennzeichnen. Hier müsste eigentlich die Politik eingreifen, da die meisten ÖPNV-Betriebe in staatlicher / städtischer Hand sind. Momentan sehe ich da allerdings keine Möglichkeiten, da das Thema in der Politik gar keine Beachtung findet.