Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

In diesem Forum kann über Themen des Nahverkehrs in Bremen und umzu diskutiert werden. Steigen Sie ein!
Benutzeravatar
Ingo Teschke
Moderator
Beiträge: 429
Registriert: 4. August 2018 22:52
Wohnort: Spiez / Bremen
Kontaktdaten:

Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Ingo Teschke » 22. Februar 2026 10:58

Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Hallo,

vom 20.-22.02. ist die Linie 1 zwischen Kirchbachstr. und Kurt-Huber-Str. wegen Bauarbeiten unterbrochen. Für den Zeitraum 06.-08.03. ist eine erneute Sperrung im selben Abschnitt angekündigt.
Eine Kommentierung der Maßnahmen mache ich in einer separaten Antwort auf diesen Beitrag.

Baumaßnahmen
Gestern (Sonnabend, 21.02.) wurde an gleich vier Stellen im gesperrten Bereich gebaut.
Im Bereich der großen Kreuzung an der Kurfürstenallee wurde die Eindeckung des Gleises erneuert (das Gleis selbst wurde nicht erneuert). Die Zwischenbereiche werden neu mit Beton ausgefüllt. Die Bauarbeiten wurden von einer externen Fachfirma durchgeführt.
Bild
Nur wenige Meter weiter Richtung Barbarossastr. wird eine neue Gleisquerung für den Autoverkehr gebaut. Dies dürfte dazu dienen, dass der Autoverkehr künftig die Konrad-Adenauer-Allee in beiden Richtungen befahren kann. Evtl. hängt diese Maßnahme mit der Querspange Ost zusammen und dient als Ausweichstrecke, wenn im Bereich des Steubentunnels gebaut wird. Es hat den Anschein, dass die Gleisquerung für eine dauerhafte Nutzung ausgelegt wird.
Bild
Aus der Entfernung konnte ich auch beobachten, dass an einer weiteren Querung kurz vor der Haltestelle Julius-Brecht-Allee gestern ebenfalls gearbeitet wurde. Von dieser Baustelle habe ich keine Bilder.
Am Polizeipräsidium wurde im Haltestellenbereich der Gleiskörper mit einer Gleisabdeckung ausgestattet, ähnlich wie im letzten Jahr die Haltestelle Berliner Freiheit.
Bild
Diese Baustelle wird von der BSAG durchgeführt. Daher waren auch die beiden BSAG-Bagger B12 und B13 dort eingesetzt.
Bild
Auch die Baulogistik wird durch die BSAG ausgeführt. Daher hat es der Schwerlast-Transporter für Baustoffe 0268 jetzt auch in die Fahrzeugliste geschafft.
Bild

Linienverlauf und Schienenersatzverkehr

Die Straßenbahnlinie 1 fährt zweigeteilt. Von Huchting kommend fährt die Linie 1 ab Kirchbachstr. weiter nach Horn-Lehe zur Schleife an der Horner Mühle. Hier eine Aufnahme von der Bürgermeister-Spitta-Allee.
Bild
Zwischen Kurt-Huber-Str. und Bhf. Mahndorf pendeln ebenfalls Straßenbahnen.
Zwischen Kurt-Huber-Str. und Kirchbachstr. fährt eine Ersatzverkehrs-Linie 1E mit folgendem Streckenverlauf: Kurt-Huber-Str. – Polizeipräsidium – Brandenburger Str. – Kurfürstenallee – „Kleine“ Kirchbachstr. – Bürgermeister-Spitta-Allee – Polizeipräsidium – Kurt-Huber-Str. Durch die Haltestelle in der „Kleinen“ Kirchbachstr. ist kein längerer Aufenthalt an der Endstelle Kirchbachstr. möglich. Die Ersatzbuslinie fährt genauso häufig wie die Straßenbahnen, jedoch sonnabends von ca. 11.00 bis 19.00 Uhr alle 7,5 statt alle 10 Minuten.
Bild
Die Bahnen zwischen Huchting und Kirchbachstr. fahren in ihrer normalen Fahrplanlage. Der Ersatzverkehr hat seinen eigenen Fahrplan. Die Bahnen zwischen Vahr und Mahndorf haben eine geänderte Fahrplanlage erhalten. Die Reisezeit für einen Kunden, der z.B. von der Mülheimer Str. zum St.-Joseph-Stift fahren möchte, verlängert sich um bis zu 16 Minuten (z.B. sonntags tagsüber).

Umstieg Neue Vahr-Süd, Kurt-Huber-Str.
An der Kurt-Huber-Str. erfolgt die Ankunft/Abfahrt der Bahnen in der Betriebshofeinfahrt. Der Schienenersatzverkehr Richtung Kirchbachstr. fährt von der normalen Haltestelle der Linie 1 ab, während der ankommende Ersatzverkehr in der Betriebshofeinfahrt seine Türen öffnet. Die Fahrzeiten sind (außer während des 7,5-Minuten-Takts des Ersatzverkehrs) so gelegt, dass in jede Richtung eine Umstiegsdauer von 5 Minuten eingeplant ist.
Hier eine Aufnahme der Umstiegssituation an der Betriebshofeinfahrt. Der Bus rechts ist gerade angekommen, der Bus links wartet dort seine Abfahrtszeit ab, lässt aber keine Fahrgäste einsteigen.
Bild

Umstieg Kirchbachstr.
Die Busse des Ersatzverkehrs halten in der Verbindungsstrecke von der Kurfürstenallee Richtung Horn-Lehe, der sogenannten „Kleinen Kirchbachstr.“. Die Bahnen halten an ihren normalen Haltestellen. Die Entfernung zwischen beiden Haltepunkten beträgt ca. 200 Meter, in der App wird der Weg zwischen beiden Haltepunkten mit 3 Minuten angegeben.
Die Aufnahme entstand mit Teleobjektiv von der Einmündung zur Kleinen Kirchbachstr., wobei die Bushaltestelle noch mal ca. 50 Meter entfernt liegt. Der Einstieg in die 1 oder 4 erfolgt in etwa in Höhe der Wartehäuschen auf dem rechten Bahnsteig.
Bild
Die Zeiten des Ersatzverkehrs und der Linie 1 sind nicht aufeinander abgestimmt. Sonntags tagsüber z.B. beträgt die Umsteigedauer 10-11 Minuten (inkl. 3 Minuten Wegzeit).

Kommunikation
Die BSAG informiert auf ihrer Webseite und mittels generischer Ansagen in den Fahrzeugen.
Die spezifische Information an der Kurt-Huber-Str. erfolgt akustisch mit „Fahrtende. Zur Weiterfahrt bitte umsteigen in Bahn/Bus“. Gelegentlich hilft das Fahrpersonal mit eigenen Ansagen nach.
Die spezifische Information an der Kirchbachstr. mit ihrer schwierigen Umstiegssituation erfolgt auf vier Wegen:
1. Akustisch in der Straßenbahn der Linie 1: Es wird auf den Ersatzverkehr in der „Kleinen Kirchbachstr.“ hingewiesen. Es erfolgt der Zusatz, dass ein Umstieg an der Bürgermeister-Spitta-Allee einfacher sei.
2. In den Fahrplanmedien (z.B. Fahrplaner-App) erfolgt der Hinweis, dass der Bus ab „Steig F“ verkehrt.
3. Auf der DFI-Anzeige ist ein Laufband geschaltet, dass die Abfahrt der Busse „in Höhe Shell-Tankstelle“ erfolgt.
Bild
4. In der Vitrine der Wartehäuschens ist folgender Hinweis zur Abfahrtsposition aufgehängt.
Bild
Wir haben also vier Informationswege mit vier unterschiedlichen Informationen bezüglich des Abfahrtspunktes.

Gruß
Ingo

Benutzeravatar
Ingo Teschke
Moderator
Beiträge: 429
Registriert: 4. August 2018 22:52
Wohnort: Spiez / Bremen
Kontaktdaten:

Kommentar zu Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Ingo Teschke » 22. Februar 2026 11:33

Die Maßnahmen der BSAG während der Bausperre möchte ich wie folgt kommentieren.

Baumaßnahmen
Meiner Ansicht nach nutzt man diese Sperre sehr effektiv aus. Gleich vier Maßnahmen wurden gebündelt – das hilft, weitere Ersatzverkehre mit all ihren Unannehmlichkeiten zu ersparen.

Linienverlauf und Schienenersatzverkehr
Die Reisezeitverlängerung von bis zu 16 Minuten ist meiner Ansicht nach vollkommen inakzeptabel. So macht man den ÖPNV wissentlich unattraktiv und stellt damit andere Beschleunigungsmaßnahmen wie z.B. Ampelbevorrechtigung indirekt in Frage („Warum soll man an dieser Ampel 20 Sekunden einsparen, wenn man den Kunden auch locker 16 Minuten zusätzliche Zeit zumuten kann?“).
Ursache sind zum einen die m.E. völlig unnötigen 5 Minuten Umsteigezeit an der Kurt-Huber-Str. Ich kenne die BSAG seit mehr als 50 Jahren und habe auch auf der 1 einige Ersatzverkehre mitgemacht. Früher hatte man es so organisiert, dass die Busse und Bahnen in der Betriebshofeinfahrt direkt Tür an Tür hielten. Der Umstieg war innerhalb von einer Minute erledigt. Und das Fahrpersonal war so instruiert, dass es auf einen Anschluss in jedem Fall zu warten habe. Geht so etwas heute nicht mehr? Stattdessen schickt man die Leute stadteinwärts 100 Meter zur normalen Haltestelle, die genauso wenig barrierefrei ist wie die Haltestelle in der Betriebshofeinfahrt. Jetzt kann man sagen „100 Meter Spaziergang tun gut“, aber hat man z.B. an mobilitätseingeschränkte oder ältere Leute gedacht? Für die verkommt ein solch unnötiger Weg zu einer Qual. Der Hohn ist, dass der Bus ja in der Einfahrt wartet, aber keine Leute einsteigen lässt. Hier ein Bild nach der Völkerwanderung zur stadteinwärtigen Haltestelle.
Bild
Die weitere Ursache ist die unzureichende Haltestellensituation in der „Kleinen“ Kirchbachstr., die keine Wartezeit der Busse zulässt und die außerdem von der normalen Haltestelle viel zu weit weg liegt und nicht einsehbar ist. Dabei gäbe es Alternativen: Man hätte z.B. auch die Busse in stadteinwärtiger Richtung über Bürgermeister-Spitta-Allee – Schwachhauser Heerstr. fahren lassen können. Ein bequemer Umstieg ebenfalls in einer Minute wäre an der Friedhofstr. ideal gewesen, wo der Bus direkt neben der Bahn hält und die Auto-Fahrbahn während der Haltezeit des Busses problemlos gequert werden kann. Die Bahnen können dort problemlos auch auf verspätete Busse warten. Der Bus hätte dann weiter über Kirchbachstr. (Ausstieg an der Ersatzhaltestelle vor der Sparkasse) und als Leerfahrt über Kurfürstenallee, St.-Joseph-Stift, dort rechts Schwachhauser Heerstr. fahren können. Und er wäre dort direkt neben den ankommenden Straßenbahnen zum Halten gekommen. Haben die Planer solcher Ersatzverkehre so etwas nicht auf dem Radar?
In der Zusammenfassung hätte man die Reisezeitverlängerung auf geschätzt max. 4 Minuten reduzieren können und damit auch den Kunden zu verstehen gegeben, dass sie den Planern nicht völlig egal sind.

Kommunikation
Im Bericht habe ich es schon geschrieben – für den Umstieg an der Kirchbachstr. gab es vier spezifische Informationskanäle, und jeder Kanal hatte seine eigene Beschreibung der Umstiegssituation. So etwas ist einfach eine Farce. Bezeichnungen wie „Shell“, „Deutsche Bank“ oder „Kleine Kirchbachstr.“ (diesen Straßennamen gibt es offiziell gar nicht, und er taucht auch auf keiner Karte auf, er ist eine BSAG-Erfindung) sind vielleicht für Einheimische noch nachvollziehbar, aber würde man mit solchen Begriffen in einer fremden Stadt oder in einem fremden Land zurechtkommen? WC (wohl kaum).
Bei der Umleitung an der Westerstr. im letzten Herbst hatte die BSAG extra große Schilder angefertigt. Hat man den Mitarbeiter, der das veranlasst hatte, wegen zu positiver Resonanz gefeuert?
Ich habe gestern etliche Leute dort herumirren sehen, Fahrpersonal, das zur Ablösung wartete, wurde häufig von Fahrgästen angesprochen, die Busfahrer und -fahrerinnen des Ersatzverkehrs halfen freundlich, wenn sie von aussteigenden Fahrgästen angesprochen wurden.
Noch ein Nachsatz zum handschriftlichen Aushang: Die Person, die das angefertigt hat, hat es sicherlich gut gemeint, allein dafür gebührt ihr Dank.

So, nun könnt Ihr mich gern steinigen. Aber für mich zählen nur die Ergebnisse für den Fahrgast, und die sind – leider mal wieder – katastrophal. Argumente wie „das können Außenstehende nicht beurteilen“ oder „es gibt betriebliche Zwänge“ zähle ich als Ausreden, nicht als Lösungsansätze.

Gruß
Ingo Teschke

haubra
Flugkapitän
Beiträge: 1874
Registriert: 24. Juni 2007 19:34
Wohnort: Bremen

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von haubra » 22. Februar 2026 11:48

Warum hat man die Arbeiten eigentlich nicht erledigt, als dort monatelang an der Fernwärmeleitung gearbeitet wurde?

Arne Schmidt
Flugkapitän
Beiträge: 765
Registriert: 12. August 2018 11:14
Wohnort: Weyhe

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Arne Schmidt » 22. Februar 2026 16:12

Der handschriftliche Aushang ist leider auch nicht perfekt. Für mich stellte es sich so dar, dass damit an den abgebenen Zeiträumen die Maßnahme immer nur von 21 - 3 Uhr stattfindet. Aber eigentlich ist wohl eher gemeint: vom 20.02., 21 Uhr bis 23.02, 3 Uhr.

Ersatzverkehr
Flugkapitän
Beiträge: 187
Registriert: 10. August 2018 23:24

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Ersatzverkehr » 22. Februar 2026 18:24

Moin Ingo,
danke für diesen Bericht. Bitte sende ihn auch genau so an die BSAG, nur dann kann sich etwas verändern.
Dem Vernehmen nach wurde dieser durchaus schlechte Fahrtweg gewählt, um Personal zu sparen.
Leider war die Fahrgastinformation mal wieder auf vieles ausgerichtet, nur nicht auf den Fahrgast. Was hilft ein Infoschild mit dem Umgebungsplan an der Kirchbachstr., wenn man einfach, wie von dir angesprochen, große Wegweiser hätte bauen können - völlig richtig. Einen gemalten Plan aus der Vogelperspektive ohne Hinweis "Ihr Standort" kann leider heute auch kaum noch jemand lesen.

Benutzeravatar
Ingo Teschke
Moderator
Beiträge: 429
Registriert: 4. August 2018 22:52
Wohnort: Spiez / Bremen
Kontaktdaten:

Umstieg Kurt-Huber-Str. früher

Ungelesener Beitrag von Ingo Teschke » 22. Februar 2026 21:27

Ingo Teschke hat geschrieben:
22. Februar 2026 11:33
...
Früher hatte man es so organisiert, dass die Busse und Bahnen in der Betriebshofeinfahrt direkt Tür an Tür hielten. Der Umstieg war innerhalb von einer Minute erledigt. Und das Fahrpersonal war so instruiert, dass es auf einen Anschluss in jedem Fall zu warten habe. Geht so etwas heute nicht mehr? ...
Ich habe noch mal in meinem Bildarchiv nachgesehen und ein Bild des früheren Tür-an-Tür-Umstiegs gefunden.
Bild
Am 06.06.2004 ist Triebwagen 3064 auf der Linie 1 von Osterholz angekommen. Nach kurzer Zeit setzt sich Ersatzbus 4501 Richtung Innenstadt in Bewegung.

Gruss
Ingo

Ersatzverkehr
Flugkapitän
Beiträge: 187
Registriert: 10. August 2018 23:24

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Ersatzverkehr » 22. Februar 2026 21:37

Dazu muss man leider sagen:
Aufgrund der installierten Toranlage ist der Platz vor dem Tor heute deutlich beengter, als früher. Der gezeigte Tür an Tür Anschluss funktioniert auch leider nur, wenn nicht gleichzeitig noch ein Bus stadtauswärts ankommt. Als dies beim letzten EV so teilweise umgesetzt wurde, gab es halt auch Bus an Bus Umstiege.
Dazu kommt, dass das Manöver schon damals nicht StVO-konform war, der Bus steht schließlich im Gegenverkehr und wird von Bussen, die um die Ecke kommen, schlichtweg nicht gesehen. Das Abfahren ist auch nicht ohne...
Aber ja, kundenfreundlicher wäre es. Man kann vielleicht so festhalten: die Betriebshofeinfahrten (auch Neustadt) sind für solche Umsteigesituationen nicht geeignet.

Benutzeravatar
Airboss
Moderator
Beiträge: 1168
Registriert: 24. Juni 2007 20:11
Wohnort: Bremen

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Airboss » 22. Februar 2026 23:03

Ingo Teschke hat geschrieben:
22. Februar 2026 10:58

Nur wenige Meter weiter Richtung Barbarossastr. wird eine neue Gleisquerung für den Autoverkehr gebaut. Dies dürfte dazu dienen, dass der Autoverkehr künftig die Konrad-Adenauer-Allee in beiden Richtungen befahren kann. Evtl. hängt diese Maßnahme mit der Querspange Ost zusammen und dient als Ausweichstrecke, wenn im Bereich des Steubentunnels gebaut wird. Es hat den Anschein, dass die Gleisquerung für eine dauerhafte Nutzung ausgelegt wird.
Betr. Konrad-Adenauer-Allee:
Die Konrad-Adenauer-Allee soll künftig in beiden Richtungen befahrbar sein.
Dadurch wird es wohl möglich sein, die 25 (oder vielleicht bis dahin Metrobuslinie) zwischen Stader-/Bismarck-Str. und Julius-Brecht-Allee über die Konrad-Adenauer-Allee in beide Richtungen umzuleiten.
✈️ 🚍 🚋 🚆 🚁 🚢
Viele Grüße
Jens Stein

Avatar:
Deutsche Bundesbahn Werbung "Rail and Fly" aus den 1980er Jahren.

T Hancke
Moderator
Beiträge: 1358
Registriert: 5. August 2018 13:42

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von T Hancke » 23. Februar 2026 20:52

Airboss hat geschrieben:
22. Februar 2026 23:03


Betr. Konrad-Adenauer-Allee:
Die Konrad-Adenauer-Allee soll künftig in beiden Richtungen befahrbar sein.
Dadurch wird es wohl möglich sein, die 25 (oder vielleicht bis dahin Metrobuslinie) zwischen Stader-/Bismarck-Str. und Julius-Brecht-Allee über die Konrad-Adenauer-Allee in beide Richtungen umzuleiten.
Zur Umleitung OL 25 gibt es dazu folgendes als Auszug aus dem Planfeststellungsbeschluss:
Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Querverbindung Ost, Planfeststellungsbeschluss vom 01. Dezember 2020
- Seite 119 von 207 -

Darüber hinaus wird die Konrad-Adenauer-Allee während der Bauphase für den
Beidrichtungsverkehr geöffnet.
Auch während der Sperrung der Steubenstraße in der Bauphase der Trogherstel-
lungen ist die Erreichbarkeit des Stadtamtes (heute: Behördenzentrum) mit dem
ÖPNV sichergestellt. Neben dem Regionalbus, der weiterhin auf der Stresemann-
straße verkehren wird, ist von Seiten der BSAG eine Modifizierung der Linienführung
der Buslinie 25 vorgesehen. Die Linie 25 wird entsprechend der aktuellen Planungen
in eine 25a und eine 25b aufgeteilt. Die Linie 25a soll dann über Konrad-Adenauer-
Allee und Kirchbachstraße verkehren, während die 25b voraussichtlich über Strese-
mannstraße, Zeppelinstraße und Vahrer Straße geführt wird. Die 25b wird wahr-
scheinlich in den Schwachverkehrszeiten der Nacht und des Wochenendes mangels
Nachfrage nicht verkehren. Einzelheiten hierzu bleiben der konkreten Ausführungs-
planung in Absprache zwischen Vorhabenträger, BSAG und Baustellenkoordination
vorbehalten.

Benutzeravatar
Airboss
Moderator
Beiträge: 1168
Registriert: 24. Juni 2007 20:11
Wohnort: Bremen

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Airboss » 23. Februar 2026 21:07

Die 25b ist eigentlich überflüssig.
Ab August 2026 soll ja die Metrobuslinie vom Bf Mahndorf zum Weidedamm-Süd u.z. kommen und die fährt dann auch die Steubenstraße an.
Umstieg wäre dann Stader Str./Bismarckstr., wenn umgeleitet wird.
Lassen wir uns mal überraschen.
✈️ 🚍 🚋 🚆 🚁 🚢
Viele Grüße
Jens Stein

Avatar:
Deutsche Bundesbahn Werbung "Rail and Fly" aus den 1980er Jahren.

T Hancke
Moderator
Beiträge: 1358
Registriert: 5. August 2018 13:42

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von T Hancke » 23. Februar 2026 22:08

Airboss hat geschrieben:
23. Februar 2026 21:07
Die 25b ist eigentlich überflüssig.
Ab August 2026 soll ja die Metrobuslinie vom Bf Mahndorf zum Weidedamm-Süd u.z. kommen und die fährt dann auch die Steubenstraße an.
Umstieg wäre dann Stader Str./Bismarckstr., wenn umgeleitet wird.
Lassen wir uns mal überraschen.
Kleiner Einwand dazu: Die Umsetzung des Metrolinienbündels Ost ist für Ende 2026 vorgesehen im August ist die Umsetzung Anbindung Tabakquartier vorgesehen.
Die Arbeiten "TrogbauwerkSteubenstr." sollen dagegen im April 2026 beginnen.

Wer noch kurzfristig Zeit hat : Morgen findet dazu ein Informationsabend statt:
https://www.linie2verbindet.de/aktuelle ... anstaltung

Benutzeravatar
Airboss
Moderator
Beiträge: 1168
Registriert: 24. Juni 2007 20:11
Wohnort: Bremen

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Airboss » 24. Februar 2026 06:07

T Hancke hat geschrieben:
23. Februar 2026 22:08

Kleiner Einwand dazu: Die Umsetzung des Metrolinienbündels Ost ist für Ende 2026 vorgesehen im August ist die Umsetzung Anbindung Tabakquartier vorgesehen.
Die Arbeiten "TrogbauwerkSteubenstr." sollen dagegen im April 2026 beginnen.
Ahhh, ok.
Ich hatte andere Zahlen im Kopf. :)
✈️ 🚍 🚋 🚆 🚁 🚢
Viele Grüße
Jens Stein

Avatar:
Deutsche Bundesbahn Werbung "Rail and Fly" aus den 1980er Jahren.

Arne Schmidt
Flugkapitän
Beiträge: 765
Registriert: 12. August 2018 11:14
Wohnort: Weyhe

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von Arne Schmidt » 24. Februar 2026 07:37

T Hancke hat geschrieben:
23. Februar 2026 20:52
Airboss hat geschrieben:
22. Februar 2026 23:03


Betr. Konrad-Adenauer-Allee:
Die Konrad-Adenauer-Allee soll künftig in beiden Richtungen befahrbar sein.
Dadurch wird es wohl möglich sein, die 25 (oder vielleicht bis dahin Metrobuslinie) zwischen Stader-/Bismarck-Str. und Julius-Brecht-Allee über die Konrad-Adenauer-Allee in beide Richtungen umzuleiten.
Zur Umleitung OL 25 gibt es dazu folgendes als Auszug aus dem Planfeststellungsbeschluss:
Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Querverbindung Ost, Planfeststellungsbeschluss vom 01. Dezember 2020
- Seite 119 von 207 -

Darüber hinaus wird die Konrad-Adenauer-Allee während der Bauphase für den
Beidrichtungsverkehr geöffnet.
....
Warum nur während der Bauphase? Das wäre doch mal eine sinnvolle, dauerhafte Lösung. Zwei Fahrspuren in eine Richtung braucht niemand. Oder sind die Planungen da in den letzten 5 Jahren dann doch auf "dauerhaft " geändert worden?

T Hancke
Moderator
Beiträge: 1358
Registriert: 5. August 2018 13:42

Re: Sperrung Kirchbachstr. - Kurt-Huber-Str.

Ungelesener Beitrag von T Hancke » 24. Februar 2026 11:18

Lt . VEP soll die Straße dauerhaft für beide Richtungen befahrbar bleiben.
Die derzeit stattfindenden Umbauten sehen auch nicht provisorisch aus, da werden Kantsteine gesetzt und Fahrspuren angeschlossen.

Die Öffnung für die Bauphase stammt aus dem Planfeststellungsbeschluss, der ist immerhin von 2020, vermutlich überschneidet sich das jetzt duch die lange Verzögerung beim Bau.

Antworten