Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

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Hansa-Tw
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von Hansa-Tw » Mi 26. Sep 2018, 06:10

mapuyc hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 19:19
Mich interessieren hier vor allem Planunterlagen, aus denen das zukünftig vorgesehene Nebeneinander von Auto- und Straßenbahnverkehr hervorgeht, und zwar im Bereich Steubenstraße / Stresemannstraße und Georg-Bitter-Straße, d.h. also im gesamten Verlauf der zukünftig vorgesehenen Querspange. Daraus müßte also hervorgehen
- wie in der Steubenstraße der abbiegende Verkehr zum Gewerbegebiet Insterburger Str., zum Stadtamt und zum Baumarkt geregelt wird,
- ob in der Stresemannstraße Fahrspuren entfallen und der Baumbestand gefährdet ist,
- wie die Kreuzungsbereiche Stresemannstr./ Benningsenstr./Feuerkuhle /Bei den Drei Pfählen zukünftig geregelt sind und ob (auch?) hier Bäume wegfallen
Tach auch,

vielleicht liege ich ja total falsch, aber kann es sein, dass hier ein Gegner des Projekts schreibt? Die Detailfragen klingen sehr danach ...

mapuyc
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von mapuyc » Mi 26. Sep 2018, 10:39

Vielleicht liege ich ja total falsch, aber kann es sein, dass hier jemand eine zensierte Antwort überlegt?
Ob ich ein Gegner oder Befürworter dieses Projektes bin, kann ich erst beurteilen, wenn ich weiß, was dort geplant wird.

Kann es ernsthaft sein, dass Du überlegst, solche Unterlagen deshalb zurückzuhalten, weil eine Veröffentlichung vielleicht Gegnerschaft bildet.
Darf ich Dich beruflich beim Verkehrs- / Umweltsenator verorten? Aber sorry, ich kenne Dich nicht und habe nicht die Absicht, hier jemanden zu beleidigen!

Hansa-Tw
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von Hansa-Tw » Mi 26. Sep 2018, 12:36

Ja, der Teufel steckt im Detail :twisted:
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Hallo im neune Forum,

ich befürchte, der Teufel steckt - wie ganz oft - im Detail:
Hansa-Tw hat geschrieben:
Mo 10. Sep 2018, 09:13
Betrachten wir mal Fahrgastzahlen und Fahrgastpotenzial auf den Streckenästen Sebaldsbrück und Vahr [Zahlen aus VEP 2025, Seiten 59 und 93]:

- Sebaldsbrück bis Bennigsenstraße, heute: 8.300-11.000 Fahrgäste/Tag; prognostiziert 2025: 8.400 Fahrgäste/Tag
- Kurt-Huber-Straße bis Julius-Brecht-Allee, heute: 11.000-15.400 Fahrgäste/Tag, prognostiziert 2025: 15.900-20.300 Fahrgäste/Tag
Die Prognose für das Jahr 2025 geht davon aus, dass die Linie 2 bereits in die Vahr fährt. Danach würden riesige Mengen Fahrgäste auf die Strecke von 1 und neuer 2 wechseln.
Welche "Riesenmengen" wechseln im Detail woher wohin?
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Alle parallelen Strecke würden erheblich Fahrgäste verlieren:

- Die Li. 25 Steuberstraße - Schweizer Eck von 7900-7000 Fahrgästen am Tag im Jahr 2010/11 auf 2200-1300 Fahrgästen am Tag im Jahr 2025,
- Die Strecke Li 33,34,37,730,740 Sebaldsbrück - Osterholzer Heerstr. [- Schweizer Eck] von 6500-2200 (2010/11) auf 4700-800 (2025).
- Sogar die Li. 21 Bahnhof Sebaldsbrück - Polizeipräsidium würde Fahrgäste verlieren: von 2400-2200 auf 2100-1800 Fahrgästen am Tag.
Ist dir aufgefallen, dass im Bezugsfall 2010/11 die 1 noch bis Osterholz fuhr? Der scheinbar dramatische "Schwund" auf vielen Buslinien im Osten dürfte in erster Linie mit der Verlängerung der 1 nach Mahndorf zusammenhängen und nicht mit der Spange Steubenstraße.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
- Die Voraussage von Verlusten für die Linie (2 und) 10 Bennigsenstraße - Sebaldsbrück von 18000-8300 Fahrgästen (2010/11) auf 7400-8400 Fahrgästen (2025) beruhen wohl auf der selben Annahme.
Achtung Lesefehler: die 18.000 Fahrgäste gelten ab Bennigsenstraße als Summe der 2 und 10 zzgl. Einsteiger Bennigsenstraße. Die korrekte Zahl für die 10 auf dem Sebaldsbrücker Ast bis Bennigsenstraße ist 8.400, d.h. da gibt es keine Verluste, sondern die Fahrgastzahlen bleiben stabil. Gerade das ist eine Voraussetzung dafür, die 2 dort herauszunehmen.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Wie "mutig" diese Berechnungen aber sind, zeigt vielleicht das Beispiel der Linie 25: Sie soll von 2010/11 bis 2025 fast 75% ihrer Fahrgäste verlieren! Wie glaubwürdig ist so eine Berechnung überhaupt? Schließlich sollen überall sonst in Bremen die Fahrgäste mehr werden. Das ist übrigens der Trend in ganz Deutschland und Europa.
siehe oben: vor allem die Verlängerung der 1 hat zahlreiche ehemalige Busfahrgäste im Osten aufgenommen. Dass die Fahrgastzahlen zunehmen, kannst du auf dem Abschnitt Osterholz/Schweizer Eck bis Kurt-Huber-Straße erkennen (ich nehme extra einen Bereich, der von der neuen 2 nur in der HVZ tangiert wird): 6.700-10.000 (2010/11) gegenüber prognostizierten 12.900-14.800 (2025). In diesen Zahlen findest du auch einen Teil der "verschwundenen" Busfahrgäste wieder. Ich glaube nicht, dass man aus den VEP-Daten das konstruieren kann, was du hier versuchst, dazu bräuchte man wohl die Zahlen aus der Zeit unmittelbar nach Verlängerung der 1.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Gnubbl hat geschrieben:
Di 18. Sep 2018, 18:10
Zum einen gibt es immer wieder Fahrgastzählungen, die dann nach den wissenschaftlichen Standards hochgerechnet werden und zum anderen gibt es 4 (?) GT8N mit eingebauten Zählgeräten in den Türen...
Man muss bedenken, die "Querspange Ost" ist ein Projekt, dass von vielen Verantwortlichen unbedingt gewollt wird. [...] Die Daten aus dem VEP 2025 können ja nach wissenschaftlichen Standards gesammelt worden sein. Bei der Interpretation ist aber viel Spielraum für politischen Einfluss. Auch eine Prognose ist nicht reine Mathematik. Sie braucht als Grundlage immer eine Vorstellung, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Wenn eine Behörde wie das Straßenverkehrsamt eine Prognose herausgibt, ist es absolut möglich, dass darin die politiche Wunschvorstellung der obersten Behördenchefs steckt.
Das klingt mir aber sehr nach Verschwörungstheorie und alternativen Fakten. Also: Die Prognosezahlen haben nicht die BSAG oder das Amt für Straßen und Verkehr ermittelt, sondern ein unabhängiges Verkehrsplanungsbüro (Planersocietät) und ein Beratungsunternehmen für Verkehrswesens und Verfahrensentwicklung (Ingenieurgruppe IVV). Diese Zahlen werden ohne politischen Einfluß (!) auf der Basis von Verkehrsmodellen errechnet. Das wurde bei den Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zum VEP ausführlich dargelegt und an Beispielen demonstriert; erfahrungsgemäß sind diese Zahlen meistens sogar konservativ gerechnet und werden in der Realität oft um ein Vielfaches übertroffen.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Hansa-Tw hat geschrieben:
Mo 10. Sep 2018, 09:13
ein 10 Minuten-Takt nach Sebaldsbrück bedeutet auch nicht das Ende der Zivilisation, sondern ist in weiten (auch bevölkerungsstärkeren!) Teilen der Stadt Standart.
Die Linie 6 Theater am Leibnizplatz - Flughafen hat ähnliche Fahrgastzahlen wie die 2/10 Bennigsenstraße - Sebaldsbrück.

- Linie 6: 12800-1700 am Tag 2010/11, 11900-2700 am Tag 2025.
- Linie (2/)10: 18000-8300 am Tag 2010/11, 8400-7400 am Tag 2025.

Auf der Linie 6 ist der 5-/6-Min.-Takt selbstverständlich. In Sebaldsbrück soll auch der 10-Min.-Takt reichen?
Ja, denn der dichte Takt auf der 6 rührt doch in erster Linie vom hohen Fahrgastaufkommen auf dem Ast zur Uni her; Richtung Flughafen wird überwiegend viel Luft transportiert, da wäre ein 10-Minuten-Takt völlig ausreichend - so war es auch vor dem "neuen Netz".
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Hansa-Tw hat geschrieben:
Mo 10. Sep 2018, 09:13
Zusätzlich sollen die 33/34 oder die 37 von Sebaldsbrück zum Weserwehr durchgebunden werden, so dass diese Innenstadtanbindung weiterhin gewährleistet ist
Und das ist der wichtigste Punkt für mich: Die Idee mit dem Parallelverkehr mit der 33,34,37 Sebaldsbrück - Weserwehr ist ein ganz heftiges Indiz dafür, dass auch die Planer im Grunde nicht glauben, dass die Linien 10 alleine den Verkehr in Sebaldsbrück bewältigen kann.
Nein, das interpretierst du so, weil du vermutlich nicht die von mir bereits erwähnte BSAG-Präsentation von 2014 für den Hemelinger Beirat kennst; die hatte jemand im alten Forum mal verlinkt, keine Ahnung, ob sie auf der Beiratsseite im Archiv noch verfügbar ist. Der eigentliche Hintergrund ist folgender: Von den in Sebaldsbrück in die 30er Busse Richtung Osten umsteigenden Fahrgästen steigen 80% innerhalb der ersten vier Haltestellen bereits wieder aus. [Deswegen war bei der verworfenen Verlängerung der Linie 2 genau hier - an der Haltestelle Osterholzer Heerstraße - die Endstelle geplant.] In dem Szenario mit der Querspange Ost, aber ohne Spange Malerstraße und ohne verlängerte Buslinien müssten die Fahrgäste der 30er-Busse auf dem Weg in die Innenstadt also zwei mal umsteigen: in Sebaldsbrück und dann noch mal irgendwo zwischen St.-Jürgen-Straße und Sielwall. Die Durchbindung der Busse zum Weserwehr ist gedacht, um das zu vermeiden und nur einen Umstieg erforderlich zu machen. Gleichzeitig wird auch der S-Bahn-Halt Föhrenstraße für diese Fahrgäste ohne Umsteigezwang erreichbar sein; die zusätzliche Kapazität zwischen Sebaldsbrück und Föhrenstraße ist also eher ein Nebenprodukt. Nicht zu vergessen: es soll noch das Busnetz im Zuge des VEP überplant werden, insofern kann/wird sich da noch einiges ändern gegenüber dem "Prognose-Netz".
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Bitte mich nicht falsch verstehen: Ich finde, die "Querspange" ist eigentlich eine gute Idee. Ich glaube aber, um die Förderung vom Bund zu bekommen, muss unbedingt ein regelmäßger Linienverkehr auf die Strecke her. Da man aber nicht das Geld für eine neue Linie ausgeben will oder kann, wird eine Notlösung gesucht. Das wäre dann die Linie 2.
Das ist richtig, für eine Betriebsstrecke gibt's keine Fördergelder; allerdings bietet diese Verbindung neben dem Linienverkehr auch für Betriebsfahrten einen hohen betriebswirtschaftlichen Vorteil, der nur in der standardisierten Bewertung aus systemischen Verfahrensgründen nicht berücksichtigt werden kann. Die Umlenkung der 2 ist in meinen Augen mehr als eine Notlösung, weil sie einem realen Verkehrsbedürfnis entspricht.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Damit würde aber in Sebaldsbrück ein Teil des Netzes auseinander gerissen, der als einer der letzten noch gut funktioniert: Die Bahnen sind gut ausgelastet, aber nicht überfüllt, es gibt einen dichten Takt, das Prinzip ist leicht zu verstehen: Eine Bahn fährt zum Hbf, die andere zur Innenstadt, immer abwechselnd, ganz regelmäßig.

Die Verkehrspolitk sollte aber nicht den einen Stadtteil (Vahr/Osterholz) zum Schaden eines anderen (Hastedt/Sebalsbrück) bevorzugen. Es müssten für die Vahr zusätzliche Kapazitäten an Strecken und Kursen geschaffen werden. Nur so wird ein Schuh daraus.
Bei dieser Argumentation könnte man auch fragen, ob die "Vahraonen" nicht seit Jahrzehnten gegenüber den Hastedtern und Sebaldsbrückern benachteiligt sind/waren, denn zu Hochflurzeiten gab es auf der 1 deutlich dichtere Takte bzw. reguläre E-Wagen. Gefühlsmäßig aufgeheizte Diskussionen führen nicht zu Lösungen. Gemäß der BSAG-Präsentation für den Hemelinger Beirat kann eine Linie allein sogar in der HVZ die erforderliche Kapazität stellen, das ist dort mit Zahlen belegt: Höchstes Fahrgastaufkommen stadteinwärts morgens zwischen 7.00 und 8.00 Uhr in der Winterperiode bis Bennigsenstraße 725 Personen bei 816 Plätzen Kapazität/Stunde im 10-Minuten-Takt. Mit den neuen Avenios und ihrer größeren Kapazität dürfte sich das Verhältnis noch um 15-20 % verbessern.

Das jetzige Verfahren hat sich über 40 Jahre eingespielt - das heißt aber nicht, dass man Dinge nicht verändern darf, wenn sich die Rahmenbedingungen im Umfeld verändern; da spielen Bevölkerungsentwicklung oder Zu- und Abwanderungen von Arbeitsplätzen eine Rolle oder auch Eröffnung oder Schließung von Einrichtungen von öffentlichem Interesse (Behörden, Krankenhaus, Shopping, Freizeit, ...). Das Gute ist: der Mensch kann sich anpassen und so werden sich die Fahrgäste auch auf neue bzw. veränderte Angebote einstellen. Gerade in Hastedt liegen die Äste nach Sebaldsbrück und zum Weserwehr so dicht beeinander (250-400 m), dass für viele Fahrgäste beide Strecken in Frage kommen.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Ich habe da auch einen Vorschlag. Das Zielnetz 2025 könnte sich mit der "Querspange Ost" so verändern:
[...}
Linie 8: Huchting - Westerstraße - Domsheide - Ostertor - Hamburger Straße - Georg-Bitter-Straße - Bennigstenstraße - Steubenstraße - Neue Vahr [- Tenever i.d. HVZ].
Sehr interessant, ich sehe allerdings vier Probleme: 1. drei/vier Linien im Ostertor-/Steintorviertel, 2. Umweg über Hamburger Straße schwächt den Zeitvorteil => drei Linien über Hulsberg, 3. Linienverkehr in der Georg-Bitter-Straße zerschießt den Stadionverkehr, weil dessen Bahnen dort ab- bzw. aufgestellt werden, 4. die neuen Bahnen für die verlängerte 8 nach Leeste brauchen zusätzlich eine Eisenbahnzulassung, was u.a. diverse technische Extras und eine verstärkte Konstruktion wg. strengerer Crash-Normen bedeutet. Mit dieser langen Linie fährst du aber gerade mal ca. 30 % nach Eisenbahnbetriebsordnung und den überwiegenden Rest nach Betriebsordnung Straßenbahn. Du schleppst also 70 % der Strecke eine Ausrüstung mit, die du dort nicht brauchst; das ist ineffektiv und obendrein brauchst du wegen der langen Umlaufzeiten auch noch mehr von diesen teureren Fahrzeugen.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Linie 9: Kuhlenkampffalle - Hbf - Am Brill - Westerstraße - Domsheide - Hbf - Kuhlenkampfallee
:lol: Das hat nichts mit "Kuhlen" oder sonstigen Stolperfallen zu tun, sondern mit einer großen Bremer Kaufmannsfamiiie, insbesondere Gustav Kulenkampff (1811-1878), der zeitweise auch in der Bürgerschaft saß, zu den ersten Mitgliedern der neugegründeten Handelskammer gehörte und vor allem mit H.-H. Meier die Reederei "Norddeutscher Lloyd" gegründet hat. :!:
Aber zurück zum Thema: statt eine 9 einzuführen, könntest du die neue 5 auch zur Kulenkampffallee schicken - das passt sogar vom Takt.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Linie 1 und 8 fahren abwechselnd alle 10 Minuten. So erhält man in der Vahr das gleiche Prinzip wie im Bremer Ost und Westen: Einen dichten 5-Minuten-Takt und immer abwechselnd eine Straßenbahn zum Hbf und in die Innenstadt.

So würde, meiner Meinung nach, ein gelungener und nachhaltiger VEP 2025 aussehen!
Im Prinzip wirklich gute und kundenfreundliche Ansätze. Ich denke, dass dieses Szenario sowieso nur eine Zwischenlösung bleibt, bis dann doch die Spange Malerstraße kommt; angesichts von Sonderförderprogrammen für den ÖPNV und einer verbesserten Finanzausstattung Bremens ab 2020 bin ich optimistisch, solange es bei der Bürgerschaftswahl im nächsten Jahr keine ganz böse Überraschung gibt.
Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29
Flauschige Grüße aus dem Katzenbus!
Sind diese merkwürdigen Grußformeln gerade trendy oder nur ansteckend?

DoktorStrom
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von DoktorStrom » Fr 28. Sep 2018, 04:58

Katzenbus hat geschrieben:
Di 25. Sep 2018, 15:29

Ich habe da auch einen Vorschlag. Das Zielnetz 2025 könnte sich mit der "Querspange Ost" so verändern:

Linie 2/3/10: Unverändert.

Linie 1: Unverändert Huchting - Westerstraße - Am Brill - Hbf- Schwachhausen - Neue Vahr - Ostrholz - Tenever - Bf. Mahndorf.

Linie 8: Huchting - Westerstraße - Domsheide - Ostertor - Hamburger Straße - Georg-Bitter-Straße - Bennigstenstraße - Steubenstraße - Neue Vahr [- Tenever i.d. HVZ].

Linie 9: Kuhlenkampffalle - Hbf - Am Brill - Westerstraße - Domsheide - Hbf - Kuhlenkampfallee


Linie 1 und 8 fahren abwechselnd alle 10 Minuten. So erhält man in der Vahr das gleiche Prinzip wie im Bremer Ost und Westen: Einen dichten 5-Minuten-Takt und immer abwechselnd eine Straßenbahn zum Hbf und in die Innenstadt.

Das wären dann vier Linien durch das Steintor im 2,5min Takt.
Die einen würde es freuen, andere werden auf die Barrikaden gehen.

Das gab es wohl schon mal, dass die 2-3-10 je alle 6min fuhren, aber das ist an die 30 Jahre her.
Ohne Sperrung des Steintors für den Individualverkehr heute wohl nicht mehr möglich.

Ich vermute auch mal, dass alle Lösungen, die mehr Kurse, mehr Fahrzeuge benötigen bis auf weiteres nicht durchsetzbar sind

MD-83
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von MD-83 » Mo 1. Okt 2018, 17:11

Beirat Hemelingen stimmt gegen Pläne: https://www.weser-kurier.de/bremen/stad ... 72076.html
...ist zwar "Presse", passt hier aber thematisch ganz gut hin.
Gruß von
:arrow: Michael Schwaß

Klaus Westermann
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von Klaus Westermann » Di 18. Dez 2018, 10:28

Liebe Forumsteilnehmer,

da seit der Offenlegung der Planungsunterlagen nunmehr zwei Monate vergangen sind, möchte ich hier mal nachfragen, ob es neue Erkenntnisse gibt über den weiteren Verlauf der Planung? Können wir mit baldigem Baubeginn rechnen, oder ...?

Ich freue mich auf hoffentlich erfreuliche Nachrichten, viele Grüße,

Klaus Westermann

Kramomat
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von Kramomat » Mi 19. Dez 2018, 16:23

Hallo Klaus,

nach der Offenlegung gibt es immer eine gewisse Einspruchsfrist und danach eine Phase, in der die Einsprüche bearbeitet werden.
Ich denke mal mit Neuigkeiten können wir erst in Q2 2019 rechnen und mit einer Terminierung des Baus nach der Bürgerschaftswahl, sofern sich keine zu großen Änderungen in der Konstellation ergeben.

Viele Grüße,
Mark

blockdiek
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Endstelle Vahr

Ungelesener Beitrag von blockdiek » Fr 22. Mär 2019, 13:07

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zur möglichen Endstelle in Vahr. Ist es klar, dass es sich hier um die Kurt-Huber-Straße handelt? Oder welche Endstelle kommt für die neue Endstelle noch in Frage? Sorry für die möglicherweise dumme Frage.

Gruß
Blockdiek

Wolf und Geisslein
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Mögliche Endstelle

Ungelesener Beitrag von Wolf und Geisslein » Fr 22. Mär 2019, 14:51

Tenever kommt auch in Frage. In Osterholz wohnen viele Menschen.

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ARFI
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Re: Querspange Ost: Erneute Offenlegung der Planunterlagen

Ungelesener Beitrag von ARFI » Fr 22. Mär 2019, 19:42

Mahndorf ist auch noch eine Möglichkeit, vor allem in der HVZ. ;)

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