ja, zwischen Köln und Hagen ist eine Brücke abgängig. Einspurig und extrem langsam... halbe Stunde Verspätung hier der Normalfall.B727 hat geschrieben: ↑27. Juli 2026 19:27Ich bin am 13.07. BRE-FRA mit der Bahn gefahren: 90 Min. Versüätung. Am 15.07. und heute umgekehrt FRA-BRE je 15Min. delay mit der Bahn. Kommentar einer Schaffnerin vor rin paar Tagen: "Wenn sie ab FRA fliegen und mit der Bahn anreisen wollen: Nehmen sie einen Zug am Vortag!"
Gerade wo ich diese Zeilen im Zug schreibe, kommen noch yzeiten: 25 Min. Delay. Komplett eingefangen zwischen Köln und Hagen..
LH nach Frankfurt
Re: LH nach Frankfurt
Re: LH nach Frankfurt
Die Bahn gibt als Grund "Signalstörung" an. Klingt weniger struktutell bedingt. Stehen gerade zwischen Dortmund und Münster das 2x irgendwo in der Pampa.
Re: LH nach Frankfurt
Das zur Zeit öffentlich nichts zu hören ist, ist m. M. n. als gutes Zeichen zu werten. Wie ja bereits bekannt wurde, sprechen Lufthansa, Politik, Flughafen und Wirtschaftsverbände miteinander. Und das ganze hanseatisch vernünftig nicht öffentlich, sondern hinter geschlossenen Türen. Sehr wahrscheinlich geht es dabei auch um Entgelte (von Hr. Bovenschulte gab es eine entsprechende Aussage, meine ich mich zu erinnern) und entsprechende politische Entscheidungswege, die nicht über Nacht stattfinden können. Ich glaube, hier werde wir erst wieder hören, wenn alles in Sack und Tüten ist.
Als positives Signal ist auch die weitere Buchbarkeit der Direktflüge ab Sommerflugplan 2027 zu werten, mit bis zu fünf bzw. sechs Direktflügen pro Tag, je nach Richtung. Hier meine ich gesehen zu haben, dass auch die Flugzeugtypen angepasst wurden - am Anfang habe ich nur A320 (Platzhalter?) gesehen, jetzt sind teilweise die Kurse abseits des Tagesrandes auch mit A319 disponiert. Auch die Preise kommen mir realistisch vor. Das würde wohl eher nicht passieren, wenn es keine positive Bewegung gäbe.
-
Silverwing
- Passagier
- Beiträge: 34
- Registriert: 15. Juli 2013 16:01
Re: LH nach Frankfurt
Zum Thema Buchbarkeit der Frankfurt-Verbindung berichtet übrigens heute auch der Weser-Kurier. Dort wird die LH damit zitiert, dass dies nur daran liege, dass die Flugpläne noch nicht abschließend ausgearbeitet seien. Etwaige Buchungen über FRA würden nach Abschluss dieser Flugplan-Arbeiten in Verbindungen über MUC geändert Es würde mich zwar wundern, wenn man Flüge bereits zur Buchung freischalten würde, ohne dass die Flugpläne abschließend fertiggestellt sind, aber alles in allem klang das alles nicht unbedingt danach, dass die Verbindung im SFP 2027 zurückkommen wird. Aber vielleicht sind das alles auch nur Nebelkerzen aus dem Hause LH, um die Verhandlungen hinter den Kulissen (hoffen wir mal, dass diese tatsächlich stattfinden) nicht zu gefährden.
Re: LH nach Frankfurt
Danke für den interessanten Hinweis.
Ich glaube, da werden sich öffentlich alle Optionen offen gehalten. Vielleicht sogar Druck aufgebaut. Es kann ja auch scheitern. Nebelkerze klingt irgendwie passend.
Als die LH die Flüge gestrichen hat, waren auch die Flüge im SFP 2027 und darüber hinaus rausgenommen worden, sie waren nicht buchbar. Ich bin kein Flugplaner, aber ich persönlich halte diese Argumentation der LH für wenig plausibel.
Ich glaube, da werden sich öffentlich alle Optionen offen gehalten. Vielleicht sogar Druck aufgebaut. Es kann ja auch scheitern. Nebelkerze klingt irgendwie passend.
Als die LH die Flüge gestrichen hat, waren auch die Flüge im SFP 2027 und darüber hinaus rausgenommen worden, sie waren nicht buchbar. Ich bin kein Flugplaner, aber ich persönlich halte diese Argumentation der LH für wenig plausibel.
Re: LH nach Frankfurt
Da es hier noch nicht zu lesen war: Es ist zwar schon einige Tage her und wirklich Neues wurde auch nicht berichtet, aber immerhin war der Wegfall der FRA-Verbindung am 31.08.2026 mal wieder das Titelthema des Weser-Kuriers. Unter der Überschrift "Klarer Standortnachteil für Bremen" wird neben dem allseits Bekannten (diverse Unternehmen und Kammern beklagen "Standortnachteil") nochmals auf die aktuell laufenden Verhandlungen "zwischen Lufthansa und Bremer Vertretern auf verschiedenen Ebenen" hingewiesen. Diese müssten im Hinblick auf eine Wiederaufnahme der Verbindung im Sommerflugplan 2027 "bis spätestens Oktober" eine Entscheidungsgrundlage hervorbringen.
Gruß von
Michael Schwaß
Re: LH nach Frankfurt
Heute war im Parkhotel eine Veranstaltung der FDP Fraktion zum Thema: "Wachstum bracut Verbidnungen". Diskussionsteilnehmer waren:
Hr. Thore Schäck, Vorsitzender FDP-Fraktion
Dr. Ullrich Hautau, Handelskammer Bremen
Dr. Michael Engel, Geschäftsführer Bundesverband der deutshcen Fluggesellschaften
Hr. Markus Engemann, ADV, Bereichsleiter Markt und Verkehr
Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer Flughafen Bremen
Am Anfang hielten die ersten 4 einen jeweils vielleicht 5 minütigen Vortrag, der 5. sagte nichts. Dann gab es mit den 5. eine Gesprächsrunde auf der Bühne. Dr. Cezanne sagte, er kann Lufthansa verstehen und 5x täglich FRA wird nicht wiederkommen, er hofft auf 2x tgl. Sorry, das ist für mich keine Hubverbindung.
Hr. Schäck von der FDP sagte, dass er als Unternehmer die Entscheidung von LH nachvollziehen kann. Aber er war leider nicht als Unternehmer da, sondern als Fraktionsvorsitzender der FDP.
Dann durften die Anwesenden noch Fragen stellen - 2 Parteimitglieder aus der FDP von reservierten Plätze und ein ausgewählter Renter mit LH-Shirt durften je eine Frage stellen, da "leider" die Zeit wegrannte.
Hauptthema war, dass alle darauf schimpften, das die Luftverkehrssteuer zu hoch ist, die gehöre abgeschafft, dann würde alles besser. Zudem gehöre die Kosten für die Sicherheitskontrolle vom Staat finaniert. Also etwas was generell alle betrifft und nicht auf Bremen speziell gemünzt ist. Gründe für die Einstellung der FRA-Strecke und Lösungsansätze wurde nicht angesprochen oder diskutiert.
Interessant war, dass Dr. Engel sagt, das im Verkehrministerium war und die DFS jetzt neben der Flugsicherung auch die Detektion von Drohnen außerhalb der Airportgelände übernehmen soll. Diese hohheitliche Drohnenabwehr soll die DFS aber durch ein Anhebung der Flugsicherungskosten um 20-30% finanzieren. also sollen Airline und Passagiere die hoheitlichen Aufgaben finanzieren.
Anschließend habe ich Herrn Schäck noch gefragt, wie er öffentlich sagen kann, dass er Verständnis für die LH hat. "Sie macht ja Verluste auf der Strecke." "Vom wem wissen sie das?" "Das hat die LH öffentlich gesagt". Als ich ihm ein Beispiel nannte, dass Bremen - Frankurt oneway im May mit 436€ verkauft wurde und am 07.09. gab es den Flug FRA-LAX am 21.09. mit Zugzubringer ab BRE für 398€ oneway hat er imer noch versucht LH zu verteidigen aus seiner Unternehmersicht ... Aber Langstrecke verdient ja das Geld bei der LH, sagt übrigens auch LH.
Hr. Thore Schäck, Vorsitzender FDP-Fraktion
Dr. Ullrich Hautau, Handelskammer Bremen
Dr. Michael Engel, Geschäftsführer Bundesverband der deutshcen Fluggesellschaften
Hr. Markus Engemann, ADV, Bereichsleiter Markt und Verkehr
Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer Flughafen Bremen
Am Anfang hielten die ersten 4 einen jeweils vielleicht 5 minütigen Vortrag, der 5. sagte nichts. Dann gab es mit den 5. eine Gesprächsrunde auf der Bühne. Dr. Cezanne sagte, er kann Lufthansa verstehen und 5x täglich FRA wird nicht wiederkommen, er hofft auf 2x tgl. Sorry, das ist für mich keine Hubverbindung.
Hr. Schäck von der FDP sagte, dass er als Unternehmer die Entscheidung von LH nachvollziehen kann. Aber er war leider nicht als Unternehmer da, sondern als Fraktionsvorsitzender der FDP.
Dann durften die Anwesenden noch Fragen stellen - 2 Parteimitglieder aus der FDP von reservierten Plätze und ein ausgewählter Renter mit LH-Shirt durften je eine Frage stellen, da "leider" die Zeit wegrannte.
Hauptthema war, dass alle darauf schimpften, das die Luftverkehrssteuer zu hoch ist, die gehöre abgeschafft, dann würde alles besser. Zudem gehöre die Kosten für die Sicherheitskontrolle vom Staat finaniert. Also etwas was generell alle betrifft und nicht auf Bremen speziell gemünzt ist. Gründe für die Einstellung der FRA-Strecke und Lösungsansätze wurde nicht angesprochen oder diskutiert.
Interessant war, dass Dr. Engel sagt, das im Verkehrministerium war und die DFS jetzt neben der Flugsicherung auch die Detektion von Drohnen außerhalb der Airportgelände übernehmen soll. Diese hohheitliche Drohnenabwehr soll die DFS aber durch ein Anhebung der Flugsicherungskosten um 20-30% finanzieren. also sollen Airline und Passagiere die hoheitlichen Aufgaben finanzieren.
Anschließend habe ich Herrn Schäck noch gefragt, wie er öffentlich sagen kann, dass er Verständnis für die LH hat. "Sie macht ja Verluste auf der Strecke." "Vom wem wissen sie das?" "Das hat die LH öffentlich gesagt". Als ich ihm ein Beispiel nannte, dass Bremen - Frankurt oneway im May mit 436€ verkauft wurde und am 07.09. gab es den Flug FRA-LAX am 21.09. mit Zugzubringer ab BRE für 398€ oneway hat er imer noch versucht LH zu verteidigen aus seiner Unternehmersicht ... Aber Langstrecke verdient ja das Geld bei der LH, sagt übrigens auch LH.